Honig der Alpen

Ein umfassendes Buch über die Honigvielfalt des gesamten Alpenraums. Auf der Suche nach den historischen Bildquellen forschten wir in Museen und Archiven, von Slowenien bis Nordamerika.

Honig ist ein Spiegelbild der Landschaft

Imker im Alpenraum können rund 50 sortenreine Honige gewinnen, etwa Heidekrauthonig aus Graubünden, Wildlavendelhonig aus den Westalpen, Löwenzahnhonig aus dem Chiemgau oder Bastardindigohonig aus Friaul. Wie kein anderes Lebensmittel steht der Honig in enger Beziehung zur Landschaft; er charakterisiert das Terroir einer jeden Region.

Die Suche nach der einen Zeichnung

Seltene historische Bilder ergänzen die Geschichte vom Ursprung der alpinen Bienen und der Entstehung der Wanderimkerei. Im Imkereimuseum Radovljica fanden wir Fotografien und Malereien aus den Anfängen der Imkerei. Weitere Bilder kamen aus privaten Sammlungen in Norditalien und aus dem Universalmuseum Joanneum in der Steiermark. Für die historische Imkereitechnik führte die Suche bis in ein nordamerikanisches Archiv.

Bildforschung

Zur Buchpräsentation sprach die Ö1-Wissenschaftsjournalistin Ilse Huber im öffentlichen Autorengespräch mit dem Landschaftsimker Johannes Gruber, dem Essensforscher Dominik Flammer und der Bildforscherin Monica Rottmeyer. Ihr gelang der Fund der einzigen bekannten wissenschaftlichen Zeichnung, die alle drei alpinen Bienenrassen gemeinsam zeigt, aus den Archiven des Departments für Evolutionäre Biologie der Universität Wien.
Quelle: Werkraum Honig (landschaftshonig.at), Veranstaltung vom 12. November 2021, abgerufen am 18. August 2026.

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